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Januar

Der Januar ist die beste Zeit, für den Gehölzschnitt, vorausgesetzt, die Temperaturen sind nicht allzu frostig. Auch Pflanzungen können bei frostfreiem Boden vorgenommen werden. Ansonsten ist bis auf einige Kontrollen und Wartungsarbeiten im Garten nicht viel zu tun. Gute Gelegenheit, mit Muße in den neuen Gartenkatalogen zu stöbern und Pläne für die kommende Gartensaison zu schmieden.

Gehölze schneiden

Fast alle Ziergehölze brauchen einen regelmäßigen Rückschnitt, damit sie nicht zu groß werden und in Form bleiben. Maßvolles Einkürzen der Triebe fördert ausserdem die Blühfreudigkeit. Der Januar ist hierfür die beste Zeit. Auch robuste Kletter- und Strauchrosen können schon jetzt geschnitten werden. Ausnahmen bilden hier Beetrosen, Clematis sowie Formhecken und Sträucher. Sogar bei Schnee und leichtem Frost bis 4° C ist der Gehölzschnitt möglich. Lässt die Witterung dies allerdings nicht zu, kann er noch bis Mitte März nachgeholt werden. Mit dem Austrieb der Knospen verbietet sich ein Gehölzschnitt grundsätzlich.

Grobe Pflanzarbeiten

Wenn in sehr milden Wintern im Januar schon Schneeglöckchen und Winterlinge blühen, der Boden also frostfrei und nicht zu nass ist, dann können bereits grobe Pflanz und Umpflanzarbeiten erledigt werden. Dies gilt für größere Ziergehölze und auch Stauden. Bei solchen Winterpflanzungen sollten Sie allerdings besonders sorgfältig vorgehen. Schlämmen Sie Busch oder Staude nach dem Einpflanzen gut an, damit eventuell einsetzender Frost sie nicht heben kann. Verteilen Sie um die Pflanze herum zum Schluss eine gute, mindestens 5 cm dicke Schutzschicht aus grobem Kompost, Laubhumus oder Rindenmulch. Ansonsten erfolgt das Pflanzen wie üblich.

Winterschutz überprüfen

Bis Ende Januar sollte der Winterschutz für die empfindlichen Gehölze und Stauden noch einmal überprüft und notfalls nachgerüstet werden. Laubhumus oder Kompostschüttungen bei Stauden und der Erde oder Kompostschutz bei Edel- und Beetrosen gegebenenfalls neu anhäufeln. Manchmal können die Zweige vom Weihnachtsbaum verhindern, dass Drosseln oder der Wind den Schutz auseinander tragen. Auch Sackleinen und Nadelholzzweige an Stammrosen und empfindlichen Immergrünen kontrollieren.

Gartengeräte warten

Dies ist eine der typischen Winterarbeiten. Die Eisenteile der Gartengeräte werden zuerst mit der Stahlbürste gereinigt, Spaten und Schaufelblätter anschliessend mit einer Eisenfeile geschärft. Am besten schützt man alle Eisenteile mit einer hauchdünnen Ölschicht. Träufeln Sie dazu etwas Maschinenöl auf einen alten Putzlappen, und reiben Sie das Geräteblatt, so nennt man den unteren eisernen Teil, damit ein. Sofern die Stiele aus Holz sind, sollten diese auf Schäden und Absplitterungen hin kontrolliert und gegebenenfalls nachgeschliffen werden.

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