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Juli

Jetzt ist der Sommer auf seinem Höhepunkt. Stauden und Sommerblumen blühen um die Wette. Damit ihre Pracht lange währt, sollten sie jetzt nachgedüngt werden. Zweijährige Sommerblumen können Sie nun pflanzen und auch die herbstblühenden Zwiebelblumen müssen bis Anfang August gesetzt sein. Vor dem Urlaub noch einmal gründlich jäten und nicht vergessen, einen Gießdienst zu organisieren.

Sommerblumen und Stauden nachdüngen

Sollen Sommerblumen wie Begonien, Staudensalbei (Salvia nemorosa) und Leberbalsam (Ageratum houstonianum) gut gedeihen, müssen sie alle 2 Wochen gedüngt werden am besten mit einem schnellwirkenden mineralischen Volldünger. Die Nachdüngung erübrigt sich nur dann, wenn beim Pflanzen ein Langzeitdünger oder sehr grobe Hornspäne beigemischt wurden. Auch viele Stauden sind für eine leichte Nachdüngung empfänglich. So etwa Staudenphlox, auch Rittersporn und Feinstrahlaster (Erigeron), nachdem man ihre verblühenden Triebe zurückgeschnitten hat, ja sogar Farne und Funkien (Hosta).

Bartiris teilen

Während für die meisten Stauden der April der günstigste Zeitpunkt zum Pflanzen und Verjüngen ist, setzt und teilt man Bartiris Iris Barbata Hybriden) erst im Juli, eventuell auch noch bis Ende August. So können sie bis zum Winter anwachsen und werden im kommenden Frühling sicher blühen. Zum Teilen den Wurzelstock (Rhizom) vollständig ausgraben und mit einem scharfen Wasserstrahl abspritzen. Alte und abgestorbene Partien sowie tote Wurzeln abtrennen und das Rhizom teilen. Die Schnittstellen mit Holzkohlepulver desinfizieren. Anschließend alles 3 Tage an einem schattigen Ort leicht antrocknen lassen. Der neue Pflanzplatz sollte mit viel Kompost und möglichst etwas kalkhaltigen, lehmigen Boden versehen werden. Bartiris flach pflanzen, und das Laub auf ein Drittel einkürzen.

Herbst-Zwiebelblumen setzen

Im Herbst blühende Zwiebelblumen sind in niedrigen Staudenpflanzungen und auf Wiesen eine wunderschöne Bereicherung, besonders die vielen Sorten von Herbstkrokussen und Herbstzeitlosen. Wenn sie gut blühen sollen, müssen sie bis Anfang August gepflanzt sein.

Kaiserkronen neu setzen

Um die reiche Blüte der majestätischen Kaiserkronen zu erhalten, sollten sie möglichst alle 3 bis 5 Jahre neu gesetzt werden. Gehen Sie beim Herausnehmen der recht empfindlichen Knollen behutsam zu Werke. Beschädigte Stellen mit etwas Holzkohlepulver desinfizieren. Die Knollen leicht antrocknen lassen und spätestens nach 3 Tagen mit der Wurzelbasis etwa 20 cm tief in lehmigen, altgedüngten Boden setzen. Aber auch mit zwei Schaufeln voll altem, abgelagertem Rinderdung, der im Spätherbst einfach auf den Standplatz kommt, erhält man ihre Blühfähigkeit.

Umpflanzen von Farnen und Lilien

Wer in seinem Garten neue Szenarien schaffen möchte: Farne und Lilien können jetzt umgesetzt werden. Farne lassen sich fast das ganze Jahr über umpflanzen. Jetzt im Juli ist es deshalb günstig, weil Sie nun sehen, welche Größe und Wuchsform die Pflanzen haben und sie entsprechend einfügen können. Dazu das Pflanzloch ausreichend groß ausheben und die Pflanzerde mit saurem Kompost oder mit Waldhumus anreichern. Den Wurzelballen nach dem Pflanzen gut einschlämmen. Die Wedel eventuell bis zur Hälfte einkürzen, um das Anwachsen zu fördern. Lilien lassen sich ebenfalls noch umpflanzen, selbst wenn sie blühen oder schon verblüht sind. Graben Sie die Pflanzen vorsichtig aus, und setzen Sie sie gleich tief wieder ein, ohne die anhängende Erde zu entfernen. Die Pflanzerde mit Kompost und Hornspänen anreichern. Anschließend kräftig überbrausen.

Weitere Arbeiten im Juli

  • Verblühtes ausputzen, abgeblühte Taglilien sogar täglich
  • Reste von Türkenmohn und Lupinen bis zum Grund entfernen
  • Alte, hochgewachsene Farnstöcke mit saurem Kompost oder Waldhumus bis zum Wedelansatz anschütten
  • Naturwiese mähen. Die Saat 3 Tage lang ausfallen lassen. Mahd nicht auf den Kompost
  • Zweijährige Sommerblumen pflanzen
  • Larven der Lilienhähnchen absammeln und vernichten
  • Ständige Arbeiten: Unkraut jäten, Rasen mähen, bei Trockenheit wässern

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